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Geschrieben am 29. November 2008
Mit ner Bestellung von dreimal Räucherstäbchen (Warenwert 10,-) gab es kürzlich Schwierigkeiten, da der Hersteller unzügig Nachschub lieferte und nur noch zwei am Lager waren. Das ist ärgerlich, aber kommt in den besten Familien vor. Nach mehrfachem seitens der Kundin bedenklich empörten Mailwechsel über die mehrtätige Wartezeit boten wir der Kundin (wohlgemerkt stets höflich) an, selbstverständlich ihren üppigen Bestellwert umgehend zurückzuüberweisen, es sei schliesslich nicht in unserem Interesse, sie zu verärgern. Hierüber war die Dame so erbost, daß Folgendes aus ihrem Munde kam:
“Also eins weiß ich meiner Freundin sag ich das sie ihre Grossbestellung nicht bei euch machen soll hoffe sie hat sie noch nicht aufgegeben.”
Verdammt! Wieder ein Millionenauftrag weniger, ohne daran Schuld zu haben :-(
Geschrieben am 23. November 2008
Was Interessantes für alle begeisterten Kräutermischer unter Euch: Hier läuft gerade die Extraktion der edlen Weihrauchsorte Boswellia sacra shazri durch ein äusserst praktisches Gerät im Labor, den Soxhlet Extraktor – benannt nach seinem Erfinder Professor Franz von Soxhlet.
Aus dem Ergebnis und vielen anderen Zutaten lassen sich nämlich wunderbare magische Tinkturen machen, die bald ihren Weg in unser Angebot finden. ;-)
Geschrieben am 18. November 2008
Ethnic Fashion ist seit letzter Woche neu bei uns im Verkauf, das ist freche Mode zum Wohlfühlen mit traditionellen Mustern und bunten Batik-Farben die Glück, Harmonie und innere Zufriedenheit in den depressiven Winteralltag bringen. Gerade in der dunkleren Jahreszeit also etwas abwechslungsreich tolles für Zuhause, gemütliche Leseabende vor dem Kaminfeuer, bei Freunden oder auch auf der Arbeit. :-)
Dieser bunte Ständer fährt nachher ins Fotostudio, damit wir noch schicke eigene Bilder davon bekommen. Wir hoffen, daß dieser aussergewöhnliche Stil inmitten unseres Angebots Gefallen findet.
Geschrieben am 16. November 2008
Winterzeit ist bekanntlich die Zeit, wo Mittelalterleute sich in Ihr warmes Kämmerchen vergraben und an all den Dingen werkeln, zu denen Sie im Sommer nicht gekommen sind. Kostüme nähen, Ausrüstung basteln, Proben…
Auch wir haben uns heute mal in die Reithalle verzogen um an einer neuen Koreo für die Rittershows im kommenden Sommer zu arbeiten. Trotz eisiger Kälte, fauler Pferde und einem permanent den Einsatz verfehlenden Playback hatten wir einen riesen Spass und einen erholsamem Tag. Nur ganz ohne Kostüme sieht das irgendwie albern aus :-)
Geschrieben am 14. November 2008
“Sie hätten noch viel mehr Geld an mir verdienen können!”
…schreibt eine Kundin aus Österreich vorwurfsvoll, da in Ihrem Warenkorb nicht alle Positionen die Sie eingegeben habe aufgeführt waren. Lust es erneut einzugeben habe sie nicht, weshalb sie Ihre Bestellung komplett storniere.
Ob die Kundin auf ein paar Sachen vielleicht einfach nicht richtig draufgeklickt oder sich vielleicht einfach vertan hat, oder aber wir um 04:00 Uhr morgens böswillig Dinge aus der Leute Warenkörbe löschen weil wir nicht schlafen können und sonst nichts zu tun haben, wird für immer ein Geheimnis bleiben. Vorwerfen lassen müssen wir es uns in jedem Fall. Irgendwo albern oder? ;-(
Geschrieben am 14. November 2008
Langsam scheint es Mode zu werden! Lustig ist das aber nicht, denn Spam behindert den Arbeitsalltag und das zügige Abarbeiten von seriösen Anfragen nicht unerheblich. Blaue Pillen und Business Proposals lassen sich ja leicht ausfiltern, aber Spam von den eigenen Kunden eher weniger, vor allem wenn die zahlreichen Empfänger noch großzügig in den CC statt BCC gesetzt werden und für alle ersichtlich sind.
Wie schön, daß die zugegeben agressive aber dafür international deutlich verständliche Standard-Antwort unseres Mailservers (“please no fucking spam, thank you”) den Spamversendern genug Möglichkeit bietet sich an künstlicher Empörung über das Wort “fucking” aufzugeilen um das eigene Fehlverhalten zu überspielen. Sonst müßten Sie sich ja glatt für Ihre belästigenden Mails entschuldigen, anstatt über uns zu schimpfen weil wir Spam definitiv nicht lieb haben. – Get a life and a sense of humor!!!
Edit: Heute ist der Vogel drin. Jetzt waren doch ernsthaft just in diesem Moment noch Zeugen Jehovas an der Tür.
Geschrieben am 13. November 2008
In dieser schnuffig beleuchteten Ecke im Studio entstehen zur Zeit die Bilder für neue Waren aus dem Mittelaltershop, nachdem wir zuvor einen Grossteil der Ritualbedarf Artikel neu bebildert haben. Auch ein paar ältere Kleider mit nicht so tollen Fotos versuchen wir Stück für Stück aufzuarbeiten, es ist aber nicht immer ganz leicht jede Pflunze zu erwischen, die in den Tiefen des Onlineshops ihr Dasein fristet, und dann auch noch ein passendes Model zur Hand zu haben… Wir hoffen trotzdem, daß das Ergebnis soweit zahlreich gefällt und zum ein oder anderen Kauf verleitet :o)
Geschrieben am 10. November 2008
Besonders liebsam sind Firmen, die bei uns Waren bestellen, nie bezahlen, aber uns im Ausgleich dafür unaufgefordert mit Ihrer eigenen Werbung spammen, ohne daß wir überhaupt auch nur im Entferntesten Ihrer Zielgruppe entsprechen. Wie kommt man dazu die e-Mail Adresse eines Unternehmens bei dem man etwas einkauft gleich mal in seinen Spamverteiler zu packen? War das nicht irgendwie sogar verboten?
Geschrieben am 9. November 2008
Zum vielen Fernsehguggen haben wir ohnehin wenig Zeit aber ab und an schaltet man zu Hause doch mal ein, und macht sich am Abend so seine Gedanken über den Bildungszustand der Gesellschaft, die man am Tag bedient. Jedenfalls – nach Peng jetzt auch noch Holadriö die Alpenshow. Damit ist das Maß an Zwangsverdummung voll und Sat.1 fliegt von der Fernbedienung. Herr, schmeiß Hirn vom Himmel!
Geschrieben am 3. November 2008
Eben kam lustige elektronische Post von einem ziemlich schrägen selbsternannten Oberguru der Esoterikszene, der seit Jahren allen möglichen Mitbewerbern grossmäulig prophezeiht sie dicht zu machen, ohne selbst je etwas sonderlich gewinnbringendes geleistet zu haben. Gewohnt sinnfrei schreibt er, aus welchen Gründen auch immer:
“Ich habe garnicht gewußt, daß du so sehr am Ende bist, mein Mitleid!”,
während wir gerade bei einem leckeren Bier eine große Werbekampagne für die nächsten Ausgaben der Karfunkel vorbereiten. Ich glaube des guten Mannes Problem ist einfach, daß er die falschen Dinge nicht weiß, sonst würde er sich nicht mit fremden Federn geschmückt hinter Fantasienamen verstecken, die zudem noch anderer Firmen eingetragene Marke sind.
If sense was common – more people would have it! ;-)
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